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5. Tag / 24.8.2008
Nachdem ich mich schweren Herzens von Düsseldorf verabschiedet hatte, stieg ich in den nächsten gen Süden um mich eine halbe Stunde später beim Rivalen Köln wiederzufinden. Unabhängigen Aussagen zufolge basiert die gegenseitige Abneigung von Düsseldorfern und Kölnern auf die Zeit der Römer, aber selbstverständlich finden sich dafür selbst heute noch Rechtfertigungen.
Ich verließ also den Bahnhof und sah ersteinmal nur noch Dom. Wer ihn noch nie gesehen hat, kann sich nicht vorstellen wie groß er ist. Sämtliche Versuche, den Kölner Dom komplett auf ein Foto zu quetschen, scheiterten. Leider ist er von sehr vielen hässlichen neueren Gebäuden (zB Bahnhof) umgeben, die ihn etwas bedrängen. Ich checkte im Station Hostel ein, was dringend einmal ein Personalgespräch mit seinen Puzfrauen führen sollte, und startete mithilfe einer Umsonst-Karte meine erste Tour durch die City. Köln scheint definitiv keinen Mangel an Kirchen zu haben, trotzdem ist die Stadt nicht unbedingt die schönste. Die Kölner rechtfertigen sich gern, indem sie die mit den Zerstörungen im WK II argumentieren.
Ich las in einer Zeitschrift, dass das Studentenviertel um den Zülpricher Platz eine recht feierlustige und günstige Gegend war und machte mich zu Fuß auf den Weg. Wenige Minuten später traf ich zweileicht enttäuschte 1. FC Köln Fans (1:1 gg Frankfurt), die ebenfalls auf der Suche nach günstigem Kölsch waren. Die erste Kneipe war wirklich nicht schlecht, hatte aber leider Abneigungen gegen 1.FC-Fans, also ging es weiter in die FurchtBAR, wo aus 2 Köln-Fans (plus mir) plötzlich 10 Köln-Fans wurden. Der Abend wurde lang (obwohl es Sonntag war) und ich freue mich schon auf Karneval in Köln.
...als nächstes: Wie der SWR seine Zuschauer belügt
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